Chlausehöck



Der diesjährige Chlausehöck wurde vom Trompetenregister organisiert. Er fand im Saal des christkatholischen Gemeindehauses an der Kirchgasse statt. Gegen 17h00 trafen nacheinander die Mitgliederinnen und Mitglieder der Stadtmusik Olten zusammen mit ihrer Begleitung ein. Zur Begrüssung servierte das Trompetenregister ein kleines, traditionelles Apéro im schönen Foyer.

Gegen 18 Uhr öffnete sich unter Trompetenklänge die Tür zum Saal. Das Trompetenquartett bestehend aus Susan Schibler, Beat Kohler, Linus Rudolph und Michael Borner spielte zur offiziellen Eröffnung des Chlausenhöcks eine kleine Auswahl von klassischen Musikstücken. Da der Autor dieses Artikels ebenfalls in diesem Quartett mitspielte, wird hier keine Wertung der Qualtität abgegeben.

Nachdem alle Anwesenden einen Platzgefunden haben, gab es den 1. Gang: Gründer Salat an französischem oder italienischem Dressing. Der diesjährige Hauptgang des Chlausehöcks war Spaghetti mit den Saucen Bolognese, Napoli und Carbonara.
Die Spaghetti schmeckten köstlich. Nachdem alle hungrigen Mägen gefüllt waren folgte der Samichlaus. In diesem Jahr etwas speziell war jedoch, dass der Samichlaus leider nicht persönlich den Chlausenhöck besuchen konnte. Da das Renntier Willy durchgebrannt war grüsste uns der Samichlaus von der Insel Hawaï. Manchen der anwesenden Kindern kam dies wohl sehr gelegen, zumal trotzdem alle Kleinen unter uns ein Chlausesäckli erhielten.

Nach einer Weile folgte der Höhenpunkt des Abends. Das Trompetenregister führte das Theater "Aschenbrödel" in 4. Akten auf. Wer jetzt denkt wie langweilig und wie lange das ganze wohl dauerte, hat etwas verpasst. Es war ein kurzes (etwa 8 Minuten) aber sehr lustiges Theater. Die beiden hässlichen Schwester (bravurös gespielt von Fritz Wyss und Christian Eggenschwiler) haben wohl so manchem Anwesenden so zum Lachen gebracht, dass die Tränen flossen.

Der Abend wurde dann bei geselligen Gesprächen und Spielen ausgeklungen

 

Fotographin: Irene Küpfer